Für mehr Grün im Netz

Willkommen bei GreenneT – dem Anbieter von Kompensationsdienstleistungen unseres Stifters TenneT TSO GmbH

Kompensations-
maßnahmen

CEF-Maßnahmen

Unternehmen

Unsere Kernaufgaben

Bei Eingriff in die Natur und Landschaft durch unterschiedliche Baumaßnahmen, muss nach Bundesnaturschutzgesetz dafür ein Ausgleich geschaffen werden. Als Volldienstleister bieten wir Ausgleichslösungen und einen Komplettservice an: Vom Flächenkauf über die Planung und Maßnahmenumsetzung sowie die dauerhafte Pflege und das Monitoring.

Instrumente für die Eingriffsregelung können Kompensationspools und Ökokontomodelle sein, die die Eingriffsregelung weiterer Kompensationsanforderungen darstellen. Um Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgezogen und kosteneffizient umzusetzen, bietet ein Flächenpool Planungssicherheit und Verfahrensbeschleunigung. Weiterhin lässt sich damit ein ökologischer Mehrwert schaffen. Die GreenneT erfasst aufwertungsfähige Flächen in einer internen Grundstücksverwaltung, vermittelt diese an Vorhabenträger und prüft, ob die Flächen in einen bestehenden Kompensationspool intergiert werden können.

Unser Netz

Wir bieten unsere Dienstleistung im Netzgebiet unseres Stifters an.

E-Insights

Unternehmen

GreenneT ist ein Anbieter von Kompensationsdienstleistungen mit folgendem Konzept:

Stiftung GreenneT

Bernecker Straße 70, 95448 Bayreuth

private Stiftung des bürgerlichen Rechts
HRA 4683 – AG Bayreuth

Stifter

TenneT TSO GmbH, Bernecker Straße 70, 95448 Bayreuth

Stiftungsrat

Tim Meyerjürgens, Dr. Markus Binder, Thorsten Dietz

Stiftungsvorstände

Maria Richter
T +49 151 46719887
E info@greennet-stiftung.de

Stefan Maier
T +49 151 42246886
E info@greennet-stiftung.de

Kompensationsmaßnahmen

Der Zweck von Kompensationsmaßnahmen ist, den Eingriff in Natur und Landschaft so auszugleichen, dass ein gleichwertiger Ersatz gewährleistet wird. Die Ansprüche der Tier- und Pflanzenarten, die Standortvoraussetzungen für die Biotope und die Fachplanungen werden bei der Planung und Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen berücksichtigt.

CEF-Maßnahmen

Zeitlich vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (continuous ecological functionality) sollen eine ökologisch-funktionale Kontinuität ohne zeitliche Lücke gewährleisten. Die Aufwertung bestehender Lebensstätten, die Anlage von Ersatzlebensräumen vor Baubeginn oder die Umsiedlung von Populationen gehören zu deren Aufwertungsmaßnahmen. Der Erfolg wird über ein begleitendes Monitoring kontrolliert.

Projekte

Projekt 1

Artenschutzrechtliche Kompensation in Niederaichbach

Für ein Netzausbauprojekt wurde im Herbst 2022 eine 1,88 ha große Ausgleichsfläche in der Gemeinde Niederaichbach für artenschutzrechtliche Maßnahmen erworben.

Da das Bauvorhaben die Reptilienarten Zauneidechse und Schlingnatter sowie die Haselmaus beeinträchtigt, ergreift das Projekt auf dieser Fläche entsprechende artenschutzrechtliche Kompensationsmaßnahmen. Das bedeutet: Der Eingriff in Natur und Landschaft wird so ausgeglichen, dass ein gleichwertiger Ersatz für die dort lebenden Tierarten gewährleistet ist.

Das Maßnahmenkonzept sieht eine Umsiedlung der betroffenen Reptilien und Haselmäuse in das Ausgleichsgrundstück zu ihrem Schutz vor. Dafür wird der bisherige Lebensraum innerhalb des Baufeldes zunächst unattraktiv gestaltet. Dabei werden beispielsweise vorhandene Versteckmöglichkeiten entfernt. Die Tiere weichen dann in das Ausgleichsgrundstück aus. Dort wird der Strukturreichtum durch die Neuanlage einer Extensivwiese erhöht, außerdem werden niedrige Rosen-, Brombeeren- oder Himbeersträucher gepflanzt. Ebenfalls ist eine Bepflanzung mit Kleinbäumen wie Eberesche, Weißdorn oder Haselnuss im nördlichen Randbereich geplant sowie die Anlage von ostexponierten Steinwällen mit südlich vorgelagerten Sandflächen. Herausforderungen ergeben sich durch die Teilung des Grundstücks durch den Langenmühlbach, wodurch u.a. zwei Zufahrten notwendig sind. Die Maßnahmen sollen im Jahr 2023 erfolgen und finden in Abstimmung mit der Ökologischen Baubegleitung statt.

Projekt 2

Artenschutzrechtliche Kompensation und Vernässung in Aldersbach

Eine ca. 24 ha große Fläche konnte im Dezember 2022 für ein Netzausbauprojekt nahe der Ortschaft Aldersbach erworben werden. Die Fläche liegt mitten im BayernNetzNatur Projekt „Lebendiges Vilstal“ und in unmittelbarer Nähe des FFH-Gebietes (Fauna-Flora-Habitat-Gebiet) Unteres Vilstal.

Bei der heute größtenteils intensiv landwirtschaftlich genutzten Fläche handelt es sich teilweise um ein ehemaliges Niedermoor, welches sich heute durch Entwässerung in einem degenerierten Zustand befindet. Durch die Umwandlung von Grünland zu Acker und Trockenlegung sowie Belüftung der Böden kommt es zu einer erheblichen Freisetzung des Treibhausgases Kohlendioxid. Im Zuge der Maßnahme ist geplant, die Fläche wieder zu vernässen und die Degeneration zu stoppen. Die ehemalige Ackerfläche wird zu einem extensiven Grünland mit permanenten Kleingewässern und periodisch wasserführenden Tümpeln aufgewertet. Weiterhin werden zentrale Entwässerungsgraben verbreitert und flache Vernässungsbereiche angelegt.

Es ist das Ziel mit dieser Maßnahme einen hochwertigen Biotopbaustein und einen neuen Wiesenbrüterlebensraum sowie weitere artenschutzrechtliche Kompensationen entstehen zu lassen.

Presse

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